Dinner
7. Juni 2008Die Manawatu Estuary
7. Juni 2008So ein frecher Vogel!!!!!
Letzte Woche waren wir Vogel- beobachten in der Flussmündung
des Manawatu in Foxton. Laut Beschilderung ein Feuchtgebiet
von internationaler Bedeutung…
und selbst jetzt im Winter noch voller Leben!
So gibt es hier einen ganzen Schwarm wunderschöner,
schneeweisser Royal Spoonbills (Löffler; große weisse
Vögel mit Löffelschnabel).
Fledermaus und Fahrradsklave
24. Mai 2008Dieses Nummernschild bräuchte ich für mein Fahrrad…
Hier sind ein paar neue pics von dieser Woche…
der Raum, in dem mein Arbeitsplatz ist, wurde von
Susie und Sarah kurzerhand zur Bat- Cave erklärt
(Fledermaushöhle….dabei ist es gar nicht so dunkel!).
Meine kleine Chicka liebt ihren Sellerie,
und mein Betreuer Prof. Maurice Alley kann dem
inneren Drang, mein Fahrrad zu reparieren,
nicht wiederstehen.
Entweder sehe ich so hilflos aus, oder es ist was
Y-chromosomelles.
Ausserirdische in Taranaki
19. Mai 2008Hmmm…
ein neues Programm.
Viele neue Buttons zum Drücken.
Leider hab ich mich heillos verirrt, und muss den
Umgang mit diesem neuen Programm erst lernen.
Ich hoffe, das ist mir verziehen…
Hier sind endlich ein paar neue Bilder aus NZ.
Von den Buschwalks, von den Vögeln,
von meinem Job, dem Unterricht in der Ökologie,
und von meinem Besuch bei Dawn in Taranaki.
Ob ihr es glaubt oder nicht, die haben ein total
cooles neues 20000$ Ultraschallgerät mit
Monitor im Helm…
Neue Expedition nach Mokoia Island
26. März 2008 Mit einem etwas modernerem Kriegskanu der Maori geht es nach– Mokoia Island!
Vielen lieben Dank, Muchas Gracias, Thank you very much!!!!
an Leititia die ein Gedicht über Mokoia geschrieben hat
und das ich hier veröffentlichen darf:
MOKOIA ISLAND
Spent time on an Island called Mokoia
Wildnis pur…(vielen Dank an Anne- Marie für einige der Fotos!)Zelten in einem Naturreservat, umgeben von seltenen Vögeln, und am Abend ein heisses, entspannendes Bad in einer vulkanischen Quelle. Was will man mehr?
Aber ich bin ja eigentlich auf Mokoia, um Vögel, genauer Tui, für meine Forschungsarbeit zu fangen und Blutproben zu sammeln.
Den Vögeln passiert dabei nichts, sie werden gleich wieder freigelassen.
Das sind meine Kisten zum Kotprobensammeln
Saddleback im Sturzflug
Hier kriegt man auch was geboten! Starke Maorikrieger beim Zupacken!
Mein Zelt, erstanden im Sonderangebot (30$). Im Härtetest (Dauerregen) fand ich heraus: es ist auch nicht mehr undicht als die ganzen teuren 500$ Zelte, sondern liegt im guten Mittelfeld.
Der Monarchfalter (eingeführt aus USA) der bei uns am Zeltplatz wohnte. Er ist ein Männchen, hab ich mir sagen lassen…
Ein wichtiger Ort
Ein herrliches Bild von meiner Betreuerin Isabel beim Auslecken einer Puddingschüssel.
Ich mit meiner Beute, den Tuis.
Ich hatte eine ganze Kiste voll erbeutet…
Unsere Netze werden um die ganze Insel gespannt…
Dabei stolpert man schonmal über den ein oder anderen Schädel!
Nur die mutigsten Forscher wagen sich in das (ungeahnt) tiefe Sumpfloch.
Welches auch noch voller Moskitos ist, die mich sofort anfallen.
Man stelle sich vor: Ich stehe also in diesem Wasserloch, sinke immer tiefer ein, es stinkt nach Faulgas, und ich werde auch noch ausgesaugt… ganz zu schweigen davon, dass wir am ersten Tag kein Trinkwasser hatten und Wasser aus diesem Loch holten. Das wurde aber dann unterlassen, nachdem ich mit meinen Käsfüssen drin war…
Das Trinkwasserproblem löste sich zum Glück von selbst. Am zweiten Tag wurden wir mit Dauerregen beglückt, der nach 24 Stunden den Zeltplatz, das Camp, unsere Zelte, Klamotten, Essen u.s.w. überschwemmt hatte. Aber wir sparten uns das Abspülen!
Der Regen brachte viele kleine Gäste mit sich, und wir mussten nicht mehr alleine schlafen.
Die Wäsche trocknet nach dem Regen
Mein getarnter Hintern
Einer der Vogelbeutel, in den die gefangenen Vögel gesteckt wurden, solange bis man zum Blutabnehmen bereit war.
Saddleback
Zuckerwasser für den Tui
Und was treibt man so, wenn mal kein Vogel ins Netz geht?
Bei unseren Expeditionen stiessen wir auch auf unglaubliche Dinge, wie diese gigatischen neuseeländischen Riesenbovisten!!!! Bovisten- Pilze kann man ja essen… und diese rochen einfach so herrlich einladend… und ich war an diesem Tag mit dem kochen dran…
Ich beschloss kurzerhand, Pilzsteaks zu machen. Immerhin hatten Stefanie und Eddie schon von jemandem gehört der von jemandem gehört hat dass man diese Pilze (”Puffballs”) essen kann!!!
Und, wie sieht es innen aus???
Yummy!!!
In den Folgenden Tagen gab es dann nicht nur Pilzsteaks, sondern auch Pilze im Salat und mit unseren Thai- nudeln.
Jeder hat es überlebt! Grins.
Die Maori versorgten uns mit Buschtucker, darunter Kava- Kava (Rauschpfeffer)- Bier.
Ein frecher North Island Black Robin, der mir fast auf meine Kamera gehüpft ist!
Man glaubt es kaum, aber wir hatten auch einen nackten Mann im Pool!
Ich liebe dieses Flugzeug! Es steht an einer Tankstelle am Highway Nummer 1.
Eine riesige Weta, Ground Weta, fotographiert in unserer Dusche. Weta sind einheimisch in NZ, und sowas wie nationale Ikonen. Einige von ihnen, die Höhlen- Weta, gehören zu den größten Insekten der Welt!
Alex
26. März 2008Hallooooo Leute!
Ich bin Alex, Ellen neues Haustier.
Ich bin ein Nymphensittich, aber hier in NZ nennt man mich
“Cockatiel” was soviel wie “Kleiner Kakadu” heisst.
Denn ich bin kein Sittich, sondern ein waschechter kleiner Kakadu,
komplett mit Federhaube!
Ich bin sehr neugierig, und ich liebe Vogelstimmen- CDs!
Klar, ich bin sauber, und daher darf ich auch in Ellens Zimmer
herumfliegen. Aber nur auf bestimmten Sitzplätzen landen.
Ich liebe besonders den Ast, den Ellen am Fenster angeklebt hat!!!
Ich bin eine Handaufzucht, und daher zahm.
Naja, Ellen sagt, ich wäre regelrecht “treudoof”.
Ich schreie nicht, und selbst wenn man mir Spritzen gibt,
beisse ich nicht.
Menschen sind einfach meine Schwarmmitglieder!
Deshalb lasse ich mich auch gerne streicheln und
ich klettere auf Ellens Finger und lasse mich aus dem
Käfig holen.
Nichts lieber als das, den ganzen Tag im Käfig hocken
ist soooo langweilig!!!
Tongariro
26. März 2008Am Wochenende sind Karl und ich die ersten 3 Stunden des Togariro-
Crossings gelaufen! Das Wetter war perfekt, und die Landschaft–
ausserirdisch.
Der berühmte Waderweg verläuft über das Hochland (”Wüste”) der
Nordinsel von NZ zwischen den beiden Vulkanen Ngauruhoe und Tongariro.
Mit Aussicht auf den höchsten Berg der Nordinsel, Ruapehu.
Und hier brodelt die Erde noch…
Der gesamte Wanderweg braucht circa 8 Stunden einfache Strecke.
Wir waren insgesamt 6 Stunden unterwegs (3 Stunden einfach).
Das hier ist auch die Gegend wo die Mordor Szenen aus dem
Herrn der Ringe gedreht wurden!
Der eindrucksvolle Mount Ngauruhoe
Ahhh…
ein kühler Quell am Ende eines heissen Tages!
Man mag es für übertrieben halten, aber es gibt sie wirklich,
die “Palmerston North Cloud of Doom”.
Egal von welcher Richtung man auf Palmy zufährt, man kann
mit 100% Sicherheit erwarten, eine dunkle Wolke über der
Stadt zu sehen, selbst wenn man die Stadt selbst noch
nicht sieht!
Foxton Beach
21. Januar 2008Wanderung mit dem Alley Clan in der Manawatu Gorge
7. Januar 2008(Danke an Isabel, die mir einige Bilder zur Verfuegung gestellt hat)
In der Weihnachtswoche erhielt ich viel zu frueh am Morgen einen Anruf.
Maurice fragte mich, ob ich wohl mit ihm und seiner Truppe wandern
gehen mochte…
Und da die netten Angehoerigen des kunterbunten Alley- clans
immer fuer eine Ueberraschung gut sind und vor allem immer
fuer einen ansprechenden Unterhaltungswert gesorgt ist,
sagte ich natuerlich ja!
Sehr kreativ: statt einen ganzen Baum zu opfern, stellt Maurice (unter Beschwerden der ganzen Familie)
jedes Jahr einen “WeihnachtsAST” ins Wohnzimmer…
Der letzte Schrei jetzt in NZ:
eine lebensechte, kuenstliche Katze die atmen und schnurren kann.
Ein Geschenk von Isabel an Maurice.
Maurice nimmt es natuerlich sehr ernst, seine neue Katze zu striegeln….
Dann geht es los!
Aussicht auf die Gorge…
Weihnachtsdeko auf dem Weg in einem Baum.
Das ist mal ein Baum!
Geheimnisvolle Markierungen weisen den Weg
Ausblick auf die Manawatu Schlucht
Die Lieblingsblumen des nektarfressenden Hihi- vogels, der leider auf
dem Festland ausgestorben ist.
Maurice entdeckt einen interessanten Baum und laesst seiner
(bedenklichen) Phantasie freien Lauf…



































































































































































































