4. Kapitel: Rendezvous mit einem Wasserfall
Die Ankunft bei 33°C in Darwin war nach meinem Aufenthalt in der nass-kalten Wüste fast ein Schock. So gut es ging versuchte ich mich zu akklimatisieren. Die Stadt Darwin selbst macht einen schönen Eindruck, mit viel Grün, Palmen und einem herrlichen Blick aufs Meer. Die Stadtplaner hatten ja immerhin schon mehrmals Gelegenheit, das Stadtbild zu überdenken— denn heftige tropische Wirbelstürme, Taifune, hatten Darwin schon mehrmals im wahrsten Sinne des Wortes davon geblasen. Was auffällt ist natürlich, dass die Stadt sehr auf den Tourismus ausgelegt ist, kein Wunder, denn sie ist Ausgangspunkt für Touren zum Kakadu Park und in die Kimberleys.
Auch ich hatte mich entschieden, eine Tour zum Kakadu National Park zu machen, meine Freunde, die im Jahr zuvor dort waren hatten mir von den endlosen Feuchtgebieten und den Felsmalereien vorgeschwärmt. Tourguide für diese Expedition war Nick, ein fröhlicher junger Mann, der im wahren Leben eigentlich Kinderbuchautor ist. Wie gebannt verfolgte ich seine Geschichten über seine Verhandlungen mit berühmten Kinderbuchillustratoren und diversen Verlagen und schließlich die Story von seinem Erfolg, sein Buch würde bald veröffentlicht werden! Wie es sich für einen echten Schriftsteller gehört, gab er uns sogar eine kleine Lesung— am Lagerfeuer las er uns aus seinem neusten Werk „A Monster Wrote Me A Letter“ vor. Eine witzige, kleine Kindergeschichte, die durch Nicks fantastische Gabe, vorzutragen und der Atmosphäre am Lagerfeuer besonders gut ankam. Das entschädigte auf jeden Fall etwas für Nicks „Kochkünste“ und seine etwas verunglückten Ofenkartoffeln aus dem Lagerfeuerofen…
Auf dem Weg in den Park sah ich dann auch meine ersten Termitenhügel. Hier stehen die größten Termitenhügel der Welt, und ich war von dem 4m hohen Anblick überwältigt.
Na gut, das waren die uralten Erzfeinde der Ameisen—
aber ihre Bauleistungen sind unübertroffen!
Auch die anderen Leute aus der Gruppe staunten, allen voran eine junge Engländerin, die wirklich nicht glauben konnte, dass 5 mm große Insekten solche Gebäude errichten können.
„ Bauen die Termiten ihre Hügel eigentlich selbst?“ fragte sie Nick mit vor Staunen offenem Mund. Nick musterte sie kurz und erwiderte in einem ernsten Tonfall:
„ Nein, eigentlich nicht. Sie heuern eine Baufirma an.“
Leider war das Wochenende, das ich für diesen Ausflug eingeplant hatte, ausgerechnet das, das mit Pfingsten und den Schulferien zusammenfiel.
Dies hieß, dass Nick den Tourenplan umstellen musste, um dem größten Touristenandrang zu entkommen. Er würde uns weniger frequentierte Stellen zeigen, was aber dazu führen würde, dass wir berühmte Sehenswürdigkeiten wie Ubirr, Twin Falls und Jim Jim Falls nicht sehen würden.
Das erste Ziel der Tour war eine Stelle mit einem unglaublich komplizierten Aborigine- Namen, so kompliziert, dass der Versuch einer Niederländerin aus unserer Gruppe, ihn auszusprechen, für große Erheiterung sorgte. Doch hier gab es einige faszinierende Felszeichnungen, darunter auch eine mit einem weißen Segelschiff—
die von der Ankunft der neuen Eroberer zeugte. Danach machen wir noch einen Abstecher zum Nourlangie Rock und dem dortigen Museum und bewundern auch dort sie bekannten Felsmalereien—wobei Nick immer wieder seine Faszination für die vielleicht berühmteste Malerei betont, die sich durch besonders dominierende Hoden auszeichnet…
Es ist aber ein sehr heißer Tag, und als wir vor die Wahl gestellt werden, entweder noch etwas durch den Busch zu tigern oder lieber Schwimmen zu gehen, fällt die Entscheidung nicht schwer. Wir nehmen sogar eineinhalb Stunden Fahrt in Kauf, um endlich vor dem PERFEKTEN Wasserloch zu stehen.
Dieses ist etwas abseits der bekannten Routen gelegen und nur über einen extrem holprigen Schotterweg zu erreichen, den selbst unser Geländewagen nur im Schritttempo schafft.
Passend zum Weg spielt Nick im CD-Player während der kurzen, aber schmerzhaften Fahrt in voller Lautstärke „Highway to hell“ von ACDC, das wir laut mitsingen—um uns von unseren Beulen abzulenken, die wir uns bei dem Geschaukel hohlen.
Aber es hat sich gelohnt, es ist tatsächlich das perfekte Wasserloch. Ich habe so etwas noch nie gesehen, es war fast wie ein Bild aus dem Paradies. Kristallklares Wasser, das bei Sonnenlichteinfall blau-grün aufleuchtete, wie ein Juwel, ein Opal..
umgeben von dichtem Wald, durch dessen Bäume die Sonnenstrahlen brechen. Unter unseren Füßen im Wasser huschen bunte Fische hin und her und am Ende des Wasserlochs rauscht ein Wasserfall in die Tiefe.
Und hier wollen wir schwimmen gehen.
Zum ersten Mal in meinem Leben bekomme ich die Gelegenheit, in einem echten Wasserloch in der Wildnis zu schwimmen. Dass rund um das Wasserloch bunte Warnschilder vor Krokodilen stehen, beeindruckt Nick nur wenig. Eine ängstliche Nachfrage von unserer Seite, was denn nun mit den Krokodilen wäre, lässt den Führer nur lachen. Schon wegen der vielen Wasserfälle flussabwärts wäre es unwahrscheinlich, hier ein Krokodil anzutreffen.
Außer natürlich die seltene, Feuer speiende Art mit Flügeln. Draco fatalis.
Wir schmunzeln, erfahren so, dass die vielen Warnschilder vor Krokodilen erst vor kurzem aufgestellt wurden. Es war jenes tragische Unglück, bei dem seine junge Deutsche von einem Salzwasserkrokodil angegriffen und getötet wurde, das die Parkleitung dazu veranlasste, mit großer Konsequenz ÜBERALL Schilder aufzustellen. So stehe mittlerweile vor jeder Schlammpfütze ein Warnschild—und keiner wisse mehr, wo die Echsen nun wirklich sind.
Der Unfall mit der Deutschen im Kakadu Park war auch weniger die Schuld des Krokodils, sagte Nick, sondern eher mal wieder menschliche Dummheit. Mittlerweile ist die Tourorganisation, bei der der folgenschwere Unfall passiert war, Pleite gegangen. Aber sie wurde aufgekauft—und nun wird mit deren Name von Leuten weitergeführt, die sich etwas von Katastrophentourismus und Nervenkitzel versprechen.
Dem für das Unglück verantwortliche Tourguide wurde die Lizenz entzogen—
und Nick beschrieb ihn als einen ziemlich verantwortungslosen Schwachkopf.
So war der Tathergang auch nicht der, dass die Gruppe nichts ahnend an einem Wasserloch entlang lief und plötzlich ein Krokodil auftauchte. Nein, es geschah an einer ziemlich bekannten Stelle, von der jeder Mensch und erst recht jeder Guide wusste, dass dort die gefährlichen Salzwasserkrokodile hausen. Doch die Gruppe hatte gefeiert und im betrunkenen Zustand hatten sie beschlossen, nachts noch einmal Schwimmen zu gehen. Eine dumme Idee.
Krokodile schlafen nicht…
An diesem, unseren Wasserloch hingegen gab es wirklich keine Menschen fressenden Monster, sondern nur viele bunte Fische, eine Schlange, die vor uns Reißaus nahm und einige herrlich bunte, wenn auch Handteller große Spinnen in den Bäumen.
Also, nichts wie rein!
Aus Ermangelung einer Umkleidemöglichkeit müssen wir uns auch alle in aller Öffentlichkeit entkleiden und umziehen, was aber für niemanden ein größeres Problem darstellt und mit viel Gelächter über die Bühne geht. Viel zu aufgeheizt und verschwitzt sind wir von diesem Tag!
Wir sind die einzigen Menschen an diesem Ort und wir genießen es.
Das Wasser ist klar und wunderbar kühl, als ich mit einigen Schreien aus purer Freude hineinspringe. Ich mache mich gleich auf, das Wasserloch zu durchschwimmen und erreiche den Wasserfall am anderen Ende. Es ist etwas mühsam, die glitschigen Steine hochzuklettern, aber endlich kann ich unter dem erfrischend kühlen Wasserfall duschen. Ja, zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ein hautnahes Rendezvous mit einem echten Wasserfall, der sich über mich in den kleinen, von Felsen und Bäumen umrahmten See stürzt.
Am Lagerfeuer am Abend erwartet uns dann eine weitere Herausforderung—
nein, nicht nur das Essen von Nick, sondern auch sein Didgeridoo, das er hervor holt.
Dieses Musikinstrument der Aborigines besteht eigentlich nur aus einem langen, von Termiten ausgehöhlten Holzrohr, dem nur mit Mühe Töne zu entlocken sind.
Ich schaffe es an diesem Abend nur, Laute zu erzeugen, die an einen Elefanten mit Verdauungsstörungen erinnern.
Vielleicht habe ich eine besonders geringe Begabung dafür. Oder aber mir fehlte einfach Übung. Das sollte sich noch zeigen…
In der Nacht erhalten wir auf unserem Lagerplatz Besuch von einigen Dingos. Diese schleichen durch das hohe Gras um unsere Zelte und wir sehen ihre Augen aufleuchten, als Nick mit seiner Lampe herumfuchtelte, um den Geräuschen auf den Grund zu gehen. Wir hören sie in dieser Nacht in unmittelbarer Nähe heulen—ein unheimliches Gefühl, neben einem Rudel Wildhunde zu schlafen!
Am nächsten Tag erreichte meine Sucht nach „Bush Tucker“ einen neuen Höhepunkt.
Nick hatte uns nämlich gezeigt, dass man „Green Ants“ (Smaragdameisen oder Weberameisen, die in aus Blättern zusammen gewebten Nestern in den Bäumen leben) essen kann. Man muss sie nicht einmal töten, nein, es reicht aus, an ihrem Hintern zu lecken, damit sie ihre nach Zitrone schmeckende Säure abgeben. Die Aborigines verwenden diese Ameisen zur Erfrischung und als Durstlöscher, und ich war fortan dabei, jede Ameise zu jagen und zu „melken“, die in meine Reichweite kam. In Darwin, so erzählte Nick, hat man auch eine ganz interessante Art entwickelt, aus diesen Ameisen Limonade herzustellen. Man nehme einfach ein ganzes Nest dieser Tiere und werfe es in kochendes Wasser. Fertig ist das Erfrischungsgetränk…
Eben an diesem Tag entdeckte auch ein Teil unserer Gruppe, dass sie Termiten im Zelt hatten, was zu lautstarken Beschwerden bei Nick führte. Ich hingegen mache ein enttäuschtes Gesicht— bei mir hatten sich die Termiten nicht blicken lassen. Darauf hat Nick natürlich nur eine Antwort: „ Klar, dass sie zu dir nicht kommen. Die wissen es eben besser. Überlebensinstinkt!“ Immerhin bin ich ja die Person, die alles, was kreucht und fleucht sofort in Nahrung verwandeln und am Lagerfeuer brutzeln will…
Frühsport treiben wir am nächsten Tag am Wasserloch bei den Motorcar Falls.
Nein, deren Name ist kein Witz! Sie heißen tatsächlich so, weil vor Jahren dort einmal ein findiger Aussie seine alte Schrottkarre entsorgt hatte. Neben dem hellblauen Wasserloch gibt es einige gemütliche, glatte Felsen, die sich wunderbar zum Entspannen und Meditieren eignen… fast hätte ich unseren Aufbruch verschlafen, denn an diesem Tag stand auch noch Gunlum (Waterfall Creek) auf dem Programm. Trotz der Hitze schaffte es Nick, uns einen steilen Aufstieg über 300m einen Berg hochzuscheuchen… Felskletterei, ohne dass Nick uns verraten hätte, warum wir diese Strapazen auf uns nahmen. Er murmelte nur etwas von einer großen Überraschung…
na, der Aussichtspunkt, den wir zuerst erreichten, war nun nicht unbedingt so spektakulär. Aber es ging ja noch weiter. Und so was hatte ich wirklich noch nicht gesehen.
Dort oben auf dem Felsplateau, kurz bevor sich der Fluss über 200 Meter in einem Wasserfall in die Tiefe stürzte, liegen mehrere klare Pools dicht hintereinander. Ihr Grund ist von hellem, weichem Sand bedeckt und im hellblauen Wasser tummeln sich Fische. Drum herum erstreckt sich Sandstrand, von einigen Bäumen aufgelockert. Zwar war dies wieder einmal ein beliebter Touristenmagnet, aber trotzdem konnten wir nicht anders als uns sofort ins Wasser zum Schwimmen zu stürzen.
Auf der Fahrt zurück zum Lager werden wir am Abend sogar Zeuge eines Buschfeuers—
unsere Faszination ist so groß, dass Nick auf der Straße sogar einige Ehrenrunden dreht, um
uns ganz in den Genuss des Anblicks der Flammen zu kommen. Diese kleinen Buschfeuer sind keine unkontrollierbaren Naturkatastrophen, nein, im Norden Australiens wird absichtlich in regelmäßigen Abständen ein Buschfeuer gelegt. Das hat einen ganz einfachen Grund:
Damit verbrennt das trockene Unterholz und es bleibt damit kein Material mehr für große, unkontrollierbare Feuersbrünste. Diese Art der Waldwirtschaft haben die Nordaustralier von den Aborigines gelernt, die dies seit Jahrtausenden praktizieren. Die Eukalyptusbäume sind an das Feuer angepasst, ihre sich ständig abschälende Rinde ist ein guter Schutz gegen kleine, kontrollierte Feuer. Die alljährlichen Geschichten von den verheerenden Feuersbrünsten in Südaustralien, die immer wieder ganze Städte zu vernichten drohen, beruht auf einer Dummheit, die die Nordaustralier ihren südlichen Landsleuten vorwerfen:
Denn dort wird das Unterholz nie durch kleine Feuer gelichtet, es sammelt sich ungeheuer viel brennbares Material unter den Bäumen an und erst das lässt die gewaltigen Feuer entstehen, wie durch die Nachrichten der ganzen Welt geistern. Gegen solch ein Feuer kann sich dann auch der stärkste Eukalyptusbaum nicht mehr wehren.
Dann kehren wir noch einmal kurz zu unserem versteckten, kleinen, traumhaften Wasserloch im Wald zurück—und finden es wie verwandelt vor. Denn diesmal umgibt uns eine Wolke von tropischen Schmetterlingen, die alle über Nacht geschlüpft sein müssen. Sie fliegen um uns herum durch den Wald, hängen an allen Ästen und Zweigen. Die Bäume sind regelrecht in Bewegung! Was für ein Wunder der Natur, dass diese herrlichen Insekten alle zur gleichen Zeit aus ihren Puppenhüllen schlüpfen lässt. Wie auf ein geheimes Kommando hinkommen sie alle gleichzeitig hervor, um ihr kurzes Leben ganz dem Paarungsflug zu widmen.
Nie wieder, selbst nicht in einem Schmetterlingshaus, habe je ich wieder so viele Schmetterlinge an einem Ort gesehen.
Aber auch dieses Schauspiel kann mich nicht lange von meiner eigentlichen Mission ablenken— ich stürze mich wieder ins Wasser, denn ich habe ein erneutes Rendezvous mit „meinem“ Wasserfall…
Den Abend verschönern wir uns noch mit einer Beobachtung des Sonnenuntergangs, für die wir eine Felswand hochklettern. Dabei sehen wir sogar einen schweren Road Train mit drei Anhängern, der Zement geladen hat, unter uns schwer schnaufend und langsam vorbei ziehen.
Ein dringendes Bedürfnis zwang mich in dieser Nacht aufs Klo, und ich war mehr als etwas beunruhigt, als ich bemerkte, dass dabei einige unerklärliche, lautlose Schatten über mich hinweg ziehen… dicht über meinen Kopf hinweg sausen dunkle Geschöpfe groß wie Krähen!
Das Licht des Mondes zeigt mir die Gestalten auch in den Bäumen um unser Lager sitzen.
Da nehme ich allen meinen Mut zusammen und nähere mich ihnen mit meiner Taschenlampe, versuche sie anzustrahlen und zu identifizieren. Angst vor Tieren ist mir fremd, wenn es sich nicht gerade um Blutegel handelt, und so kann ich erleichtert aufatmen, als sich die lautlosen Flatterer als Flughunde herausstellen, die auf ihrer nächtlichen Nahrungssuche herumstreifen.
Mein Bericht von den nächtlichen Gespenstern am nächsten Tag ruft dann auch bei Nick und den anderen ein lautes Gelächter hervor, wenn auch die anderen Mädels zugeben müssen, dass sie sich wohl vor Angst in die Hose gemacht hätten.
Auf dem Weg nach Goobara entführt uns Nick plötzlich mitten in den Busch.
Ohne irgendeinem wirklichen Pfad zu folgen klettern wir einen Felshang hoch.
Wir sind etwas verwundert, aber immerhin hat Nick uns versprochen, uns seinen Lieblingsplatz im Kakadu Park zu zeigen. An einem Felsüberhang an diesem Kliff ist alles voller Felsmalereien. Bis auf den Boden reichen sie, bedecken jede Fläche, jede Wand, sie sind überall und wie müssen enorm aufpassen, wen wir uns bewegen. Manche der Malereien sind über 20000 Jahre alt, gut erkennbar an den vielen, ausgestorbenen Tieren, die sie zeigen.
Nick fördert unter einem Felsen sogar eine alte Steinaxt zutage, die er herumreicht. Er hat sie versteckt, damit unverschämte Souvenirjäger sie nicht mitgehen lassen. Staunend wegen all der Pracht, die uns umgibt, sahen wir uns um. Diesen Ort darf man nur mit einer speziellen Genehmigung der Parkverwaltung betreten und wir müssen uns wirklich sehr bemühen, mit keiner unserer Bewegungen die empfindlichen, reich verzierten Wände zu berühren.
Was für ein Gefühl ist es, an einem uralten Kultplatz zu stehen, an dem schon Menschen gelebt und gemalt haben, bevor unsere eigenen Vorfahren überhaupt Europa besiedelt hatten!
Den Abschluss der Tour bildet die Corroborree River Cruise, auf der uns in einem großen Feuchtgebiet zahllose Vögel, die Wasserbüffel und die Krokodile gezeigt werden.
Hier leben sowohl die harmlosen, Fisch fressenden Süßwasserkrokodile, als auch die viel größeren, gefährlichen Salzwasserkrokodile. Zum ersten Mal sehe ich hautnah und nur wenige Meter von mir entfernt dutzende dieser riesigen Reptilien, manche von ihnen über 5m lang! Und zur Krönung können wir noch ein Weißbrustseeadlerpärchen am Nest beobachten, wie sie Jagen und ihre beiden Jungen füttern.