Neue Expedition nach Mokoia Island
Mit einem etwas modernerem Kriegskanu der Maori geht es nach– Mokoia Island!
Vielen lieben Dank, Muchas Gracias, Thank you very much!!!!
an Leititia die ein Gedicht über Mokoia geschrieben hat
und das ich hier veröffentlichen darf:
MOKOIA ISLAND
Spent time on an Island called Mokoia
Wildnis pur…(vielen Dank an Anne- Marie für einige der Fotos!)Zelten in einem Naturreservat, umgeben von seltenen Vögeln, und am Abend ein heisses, entspannendes Bad in einer vulkanischen Quelle. Was will man mehr?
Aber ich bin ja eigentlich auf Mokoia, um Vögel, genauer Tui, für meine Forschungsarbeit zu fangen und Blutproben zu sammeln.
Den Vögeln passiert dabei nichts, sie werden gleich wieder freigelassen.
Das sind meine Kisten zum Kotprobensammeln
Saddleback im Sturzflug
Hier kriegt man auch was geboten! Starke Maorikrieger beim Zupacken!
Mein Zelt, erstanden im Sonderangebot (30$). Im Härtetest (Dauerregen) fand ich heraus: es ist auch nicht mehr undicht als die ganzen teuren 500$ Zelte, sondern liegt im guten Mittelfeld.
Der Monarchfalter (eingeführt aus USA) der bei uns am Zeltplatz wohnte. Er ist ein Männchen, hab ich mir sagen lassen…
Ein wichtiger Ort
Ein herrliches Bild von meiner Betreuerin Isabel beim Auslecken einer Puddingschüssel.
Ich mit meiner Beute, den Tuis.
Ich hatte eine ganze Kiste voll erbeutet…
Unsere Netze werden um die ganze Insel gespannt…
Dabei stolpert man schonmal über den ein oder anderen Schädel!
Nur die mutigsten Forscher wagen sich in das (ungeahnt) tiefe Sumpfloch.
Welches auch noch voller Moskitos ist, die mich sofort anfallen.
Man stelle sich vor: Ich stehe also in diesem Wasserloch, sinke immer tiefer ein, es stinkt nach Faulgas, und ich werde auch noch ausgesaugt… ganz zu schweigen davon, dass wir am ersten Tag kein Trinkwasser hatten und Wasser aus diesem Loch holten. Das wurde aber dann unterlassen, nachdem ich mit meinen Käsfüssen drin war…
Das Trinkwasserproblem löste sich zum Glück von selbst. Am zweiten Tag wurden wir mit Dauerregen beglückt, der nach 24 Stunden den Zeltplatz, das Camp, unsere Zelte, Klamotten, Essen u.s.w. überschwemmt hatte. Aber wir sparten uns das Abspülen!
Der Regen brachte viele kleine Gäste mit sich, und wir mussten nicht mehr alleine schlafen.
Die Wäsche trocknet nach dem Regen
Mein getarnter Hintern
Einer der Vogelbeutel, in den die gefangenen Vögel gesteckt wurden, solange bis man zum Blutabnehmen bereit war.
Saddleback
Zuckerwasser für den Tui
Und was treibt man so, wenn mal kein Vogel ins Netz geht?
Bei unseren Expeditionen stiessen wir auch auf unglaubliche Dinge, wie diese gigatischen neuseeländischen Riesenbovisten!!!! Bovisten- Pilze kann man ja essen… und diese rochen einfach so herrlich einladend… und ich war an diesem Tag mit dem kochen dran…
Ich beschloss kurzerhand, Pilzsteaks zu machen. Immerhin hatten Stefanie und Eddie schon von jemandem gehört der von jemandem gehört hat dass man diese Pilze (“Puffballs”) essen kann!!!
Und, wie sieht es innen aus???
Yummy!!!
In den Folgenden Tagen gab es dann nicht nur Pilzsteaks, sondern auch Pilze im Salat und mit unseren Thai- nudeln.
Jeder hat es überlebt! Grins.
Die Maori versorgten uns mit Buschtucker, darunter Kava- Kava (Rauschpfeffer)- Bier.
Ein frecher North Island Black Robin, der mir fast auf meine Kamera gehüpft ist!
Man glaubt es kaum, aber wir hatten auch einen nackten Mann im Pool!
Ich liebe dieses Flugzeug! Es steht an einer Tankstelle am Highway Nummer 1.
Eine riesige Weta, Ground Weta, fotographiert in unserer Dusche. Weta sind einheimisch in NZ, und sowas wie nationale Ikonen. Einige von ihnen, die Höhlen- Weta, gehören zu den größten Insekten der Welt!
Am 26. März 2008 um 13:03 Uhr
Wow, ich wollte schon immer mal Kotproben sammeln
Und wie machst du diese tollen Fotos von Schmetterlingen und Co.???
Der Schädel mit Pilz- und Moosbewachsung ist cool.
Und mit dem Bovisten hättest du Florian vergiften können (für den sind auch Champignons tödlich).