Kapiti Island
Gestern war ich auf der Kapiti Insel zusammen mit dem Wanderclub
und den Ökologen.
Die Kapiti Insel ist eine der Inseln, wo die Neuseeländer all die Tiere
aussetzen, die auf dem Festland ausgestorben sind.
Da gibt es dann also Kaka, Kakariki, Weka, Robins, Takahe…
Der Tag war einfach nur herrlich.
Das Wetter was fantastisch, und die Wanderung durch den
Busch auf der Insel war wunderbar.
Regenwald, ohne Zivilisation.
Das einzige dort sind die Voegel.
Und ich hab sie alle gesehen:
die Whiteheads, die Tui, die Saddlebacks, die Kakariki,
die Robins, die Kaka, die Weka und natuerlich
die Takahe.
Die Takahe haben eine besonders spannende Geschichte–
sie waren eine zeitlang ausgestorben, bis jemand auf einem
Berg noch ein paar entdeckt hat und ein Zuchtprogramm gestarted hat.
Die Kaka und die Weka sind so zahm, die
springen auf deinen Rucksack und versuchen
den zu pluendern.
Kiwi hab ich natürlich keine gesehen, die sind nachtaktiv und
leben tagsüber in ihrem Bau.
Aber ich hab ja die Ehre, jeden Tag Big Girl in der Klinik
frische Würmer zu geben–
und sie knurrt mich an, und trotz ihres riesen Verbandes
greift sie an und springt mich mit einem Kampfschrei an…
Das Festland in der Ferne.
Unberührter Busch
Ein Kaka (Waldpapagei) im Busch.
Eine Kereru, eine neuseeländische Fruchttaube.
Das sind riesige, schwere Tauben, die mit der Geräuschkulisse
einer Lokomotive durch den Busch fliegen.
Die Kereru sind eine der wenigen Taubenarten, die eine Gallenblase
besitzen, wie ich durch eigene anatomische Studien im Pathosaal
herausgefunden habe. Die meisten anderen Tauben haben keine
Gallenblase, die haben sie bei der Aktion mit Gott, Noah und der
Arche verloren.
Scheinbar waren die Kereru bei der Geschichte aber nicht beteiligt.
Ganze Schwärme von Kereru fliegen über die Kapiti Insel,
auf dem Festland sind sie selten geworden.
Aber ihr schillerndes Gefieder im Busch zu sehen–
Das ist mal etwas anderes als die Kereru in dieser Position zu sehen:
Diese Fruchttaube wurde für eine Endoskopie intubiert.
Die steile Westküste von Kapiti.
Ein Robin im Busch.
Diese Vögel, so klein sie sind, sind SEHR territorial und versuchen
ihr Revier gegen mich zu verteidigen.
Die Robins sind bedroht und auf dem Festland zum größten Teil
ausgestorben. Ihre Lebensart nahe am Boden und die Tatsache,
dass sie um Eindringlinge herumfliegen um ihr Territorium
zu verteidigen, hat sich leider gegen Katzen nicht so ganz bewährt.
Die Katzen brauchen ja nur dazusitzen und das Maul aufzusperren
und zu warten, dass der Robin reinfliegt…
Von der Art der Schwarzen Robins gab es vor ein paar Jahren
sogar nur noch 5 (!!!) Tiere, und nur intensive Zucht konnte die Art retten.
Ein Weka, überall dort, wo die Touristen sind und wo man
eventuell Futter abstauben kann.
Wekas sind SEHR neugierig, verspielt und vor allem IMMER hungrig.
Man muss auf seinen Rucksack und sein Essen schon aufpassen,
denn wenn es ums Futter geht und um Dinge, die man stehlen kann,
sind die Weka furchtlos…
Ein Takahe im Busch.
Hier kann man ganz schön den Unterschied zwischen den schlanken,
flugfähigen und NICHT bedrohten Pukeko und ihren schweren,
stämmigen, flugunfähigen und vom Aussterben bedrohten Verwandten,
den Takahe sehen.
Neues aus der Tierklinik:
Eine kleine Morepork- Eule mit GROSSEN Augen…
Big Girl Kiwi– knurrend, scharrend bereitet sie sich darauf vor,
mich anzugreifen.
Unser verfetteter Waldgecko, eines unserer permanenten Kliniktiere,
die wir für Übungszwecke für die Studenten haben.
Eine Brown Teal Ente–
eine bedrohte neuseeländische Entenart.
Diese Ente kam zu uns zum Aufpeppeln, sie war die schwächste
in ihrem Wurf (sagt man da Wurf? Oder eher Gelege?)
Eine Kereru.
Der Vet Tower Climb vom Alpenverein war auch wieder.
Diesmal hat sich Andrew versucht.
Und hat sich dabei echt hängen lassen…
SENSATION in der Mensa!!!!!
Es gibt seit neustem SALAT!
Und der ist sogar geniessbar. Unfassbar.
Das ist mal was anderes als das ewige Fastfood, das man hier
verabreicht bekommt!
Und, einige unserer Studenten sind echte Terroristen.
Zumindest beim Fussballspielen…
Massey Uni– dort oben auf dem Hügel, wo der Wasserturm ist,
ist mein Wohnheim.
































Am 23. September 2007 um 10:38 Uhr
Hallo Ellen, gut, dass Dein Blog RSS-Feeds unterstützt, dadurch entgeht mir keiner Deiner mühevoll und liebevoll gestalteten, unterhaltsamen Blogbeiträge. Hoffe, Du machst noch lange so weiter! Wünsch Dir alles Gute “da unten” und freue mich auf den nächsten Beitrag.
Viele Grüße aus Oberbayern!
Helmut
Am 23. September 2007 um 22:44 Uhr
Hallo,


danke fuer das Lob.
Ich weiss zwar nicht, was RSS- feed ist…
Hey, auf deinem Blog seh ich auch ab und zu
schoene Bilder von der Heimat!