Von Walen und Spinnen
Leute sperrt die Kiwis ein, ich hab den Kiwi- Führerschein!!!
Lets get dirty!!!!
Zur Feier des Tages hat Andrew eine Briefbombe mitgebracht…
Das war einfach zu süß…
Rachel und Anita, meine beiden Ökologie- komilitonen,
waren mal wieder vom Maurice allein gelassen worden
und baten mich um Hilfe bei der Sektion von´einem toten Kiwi
(der etwas streng roch…) …
Gestern kam ein Päckchen in die Patho.
DAS PÄCKCHEN DES GRAUENS.
Bei jemandem gingen die Geckos ein,
und derjenige hat eine Spinne im Terrarium gefangen.
Ob die Spinne die Ursache war?
Also kan ein Päckchen mit einem toten Gecko und
einer LEBENDIGEN Spinne.
Meine Kollegin Jodi hat enorme Angst vor Spinnen,
aber ich hab gesagt, ich seh mir das Untier an….
Die folgenden Vorkommnisse wurden von dem Pferdeprofessor
im Pathosaal später dann so beschrieben:
“Die beiden kamen in den Pathosaal und das KOMPLETTE
Chaos brach aus.
Jodi hat hysterisch gekreischt wie am Spiess: “ Da ist eine
Spinne, tu die Spinne weg, bring die Spinne um!!!!!”
Und Ellen hat gelacht, mit der Spinne gespielt und
gerufen: “Ist das geil. Das ist eine schwarze Witwe!!!
Und sie ist am Leben!”
Hey, Leute schaut alle her, das ist eine LEBENDIGE
schwarze Witwe.
Am Ende sind dem Pferdeprofessor ALLE Studenten weggelaufen
und standen um uns herum…
und einer der Studenten hat ein Foto von mir gemacht.
Ich war dann auf der Homepage vom NZ Nationalmuseum
und habe herausgefunden, was ich da für eine Spinne
in der Hand hatte.
Also es ist eine Schwarze Witwe, der englische Name ist
“False Katipo” (falsche Katipo… die bedrohte neuseeländische
Schwarze Witwe heisst nämlich “Katipo”), Steatoda capensis,
aber es ist nur eine eingeschleppte Südafrikanische Spinne
und kann einen leider auch nicht umbringen.
Man ist nach dem Biss nur einen Tag lang krank.
Langweilig.
Aber dieses Event was nicht das einzige.
Am Freitag hatten wir auch noch einen waschechten
Orca- wal (auch bekannt als Killerwal) in der Patho.
Noch ein Baby!
Selbe Geschichte wie bei dem Defin vor ein paar Wochen:
ohne Flossen und Kopf.
Warum?
Um Spuren zu beseitigen.
Die Spuren von den Fischernetzen, in denen sich die Tiere verfangen,
zeigen sich nunmal am Kopf und den Flippern.
Wieder einmal waren Profis am Werk gewesen und haben
uns ziemlich jede Möglichkeit genommen die Gauner am
Arsch zu packen.
Und dabei war der Wal ein NEUGEBORENES BABY,
man sah noch die Nabelschnur!
Und er war nur etwa 80kg schwer.
Solche Säcke!
Seit Donnerstag hab ich auch endlich einen neuseeländsichen
Führerschein (-ja, nach dem Motto, “Leute sperrt die Kiwis ein….”)
und zur Feier des Tages hab ich mir dann auch noch eine
neue Frisur zugelegt:
Am Donnerstag waren wir (das Wildlife Team) noch aus, im Pub, dem
“Brewers Apprendice” (der wohl früher “Fat Ladies Arms” hieß und da gab es
laut Maurice Käfigtänzerinnen…).
Wir haben schweren Herzens unsere deutschen Praktikanten
Anne und Susanne verabschiedet.
Abschiedskarten werden übergeben…
Brett und sein deutscher Pass…
Maurice ist glücklich, denn er hat seinen TEE.
Es ist immerhin kein Geheimnis, dass wenn man ihn an
der Uni sucht (was eigentlich IMMER ist), man
am besten erst mal sämtliche Teeräume der Fakultät
abklappert…













