Premiere: Endoskopie an einem Kiwi
Der Patient in der Narkose…
Es ist wohl besser, nicht zu wissen, welche Geste Jodi hier zeigt…
Heute haben wir uns an der ersten Endoskopie bei einem Kiwi versucht.
Bisher hatte das ja noch keiner gemacht, weil Kiwis anders sind als
andere Vögel und ihre Luftsäcke nicht ganz so weitreichend sind.
Die Gefahr bei der Endoskopie ist also, dass man weniger Platz
hat und daher leichter Organe wie das Herz verletzen kann!
Brett wusste nicht mal genau, wo man da eigentlich beim
Kiwi reingeht (also, wo man in den Brustkorb das Loch reinschneidet.
Wir sind dann zwischen den Rippen rein).
Naja, wir haben es dann schliesslich geschafft (mit 20 Leuten
aussenrum) und festgestellt, dass der Kiwi deswegen so schlecht
schnauft und immer schlechter wird, weil er eine Herzbeutelentzuendung hat.
Krass, oder?
Auf dem Endoskopiebildschirm konnte man die gelbe Brühe sehen
und wir haben eine Biopsie entnommen.
Viel machen kann man da aber beim Vogel nicht, man kann nicht, wie beim Saeugetier und Menschen einfach spuelen und so.
Wir geben jetzt zwar Antibiotika, aber ob das was wird…
Da heisst es Daumen drücken!!!!!
Immerhin ist der Kiwi soooo putzig, er ist noch ein Küken!!!!
Das ganze ist natürlich einmal mehr zu einem gesellschaftlichen
Event ausgeartet.
Scott, der “böse” Chirurg präsentierte sich dabei mit offenen Schuhen….
Scott, mach mal das böse Chirurgengesicht…
Nachher waren dann erst mal alle am verhungern, besonders
Jodi kann man sie Vorfreude auf den Kuchen regelrecht ansehen…
Ach ja, im Moment haben wir 2(!!) Eisvögel in der Klinik.
Der Einfachkeit halber hat Jodi die beiden Terroristen
“Elvis” und “Ringo” getauft.













Am 16. Juli 2007 um 08:58 Uhr
Na, dass stimmt so aber nicht!
susi und ich haben die beiden so getauft, wegen der frisur!!!!