Ein Wochenende in Wellington
Ein herrliches Wochenende in Wellington, der neuseeländischen Hauptstadt,
liegt hinter mir. Traumhaftes Sonnenwetter, auch wenn es arschkalt war.
Eigentlich wollte ich mir ja vorrangig das Te Papa, das Nationalmuseum, ansehen.
Dann bot sich mir aber auch noch die Gelegenheit, die Karori Sanctuary,
ein Mainland Island, anzusehen.
Ein Mainland Island ist ein eingezaeunter Bereich, der Raubtierfrei ist.
Sieht ein bisschen aus wie damals im Osten…
Dort kommen Katzen, Wiesel, Ratten und andere fiese Viecher nicht
rein, und nur dort können die einheimischen Vögel überleben.
Mitten in der Hauptstadt Wellington hat man EIN GANZES TAL
eingezaeunt und dort ein Reservat für einheimische Tiere errichtet.
Dort leben Kaka (die kleinen Verwandten des Kea), Kiwi, Hihi,
Tui, Tuatara und Robins.
Da ich mit Kat unterwegs war, die als Jägerin viel Gedult hat,
bekamen wir sogar das volle Programm an Vögeln zu sehen.
Übrigens….
das ist eine DEUTSCHE Beutekanone aus dem ersten Weltkrieg.
Am Abend sahen wir dann auch noch bei der Sternwarte vorbei,
wo wir die einzigen Gaeste waren und zwei Stunden lang
von einem begeisterten Sterngucker in die Geheimnisse
des Himmels eingeweiht wurden.
Das Nationalmuseum war auch sehr interessant, besonders die
Ausstellung über all die ausgestorbenen Tiere, wie den
riesigen Moa und den größten Adler, der ja auf der Welt gelebt
hat.

















