Im Urwald (Ruahine)
Was für eine Woche!
Blockkurse am Montag und Dienstag.
Aufregende Bluttransfusionen und mein ausserplanmässiger Pathologiedienst
im Sektionssaal (wo ich 6(!!) Autounfälle aufzuklären hatte).
Und ein echtes Ölunglück am Donnerstag.
Wie froh war ich da, dass meine Wanderung am Samstag stattfinden konnte!
Das Wetter war herrlich.
Die Wanderung an sich war sehr, sehr anstrengend, da ich den bisher
steilsten Pfad meiner Wanderkarriere erklettern musste.
Irgendwie war ich froh, vor ein paar Wochen einen Kletterkurs gemacht
zu haben!
Heute, einen Tag nach der 6- stündigen Wanderung (=Tortur), tut mir
natürlich jeder Muskel weh, besonders aber mein Hintern,
der bei den Schlitterpartien beim Abstieg etwas gelitten hatte.
Naja, aber es war ein schöner Tag.
Und die Landschaft…
wir unternahmen eine Wanderung in die Ruahine Berge, das ist ein
Reservat, wo noch echter neuseeländischer Urwald steht.
Baumriesen.
Regenwald.
Und eine echt prähistorische Umgebung.
Ein echter Herr der Ringe Wald, in dem man glaubt, dass die Bäume
jeden Moment anfangen, herumzuwandern.
Oder man erwartet, dass irgendein prähistorisches Untier aus dem Busch hüpft…
Aber seht selbst!
Was es sonst noch Neues gibt…
Ich hab schon wieder Mäuse in meinem Zimmer.
Nein, bisher konnte ich sie noch nicht erlegen,
aber die Mausefalle hab ich scharf gemacht!
Mit Tim Tam als Köder…
Und schliesslich habe ich die Zeit für eine kulturelle Studie um Bezug
auf Briefträger genutzt!
Ja, ich habe festgestellt, dass die Kiwi- Postboten weit mehr mit den deutschen
gemein haben als die Tasmanischen Postboten!
Aber seht selbst…
(ja, der Postbote hat mich verwirrt angesehen, als ich ihn gefragt
habe, ob ich ihn fotographieren darf…
)
In der Nacht hört man immer wieder unheimliche Schreie im Busch…
nein, keine Dämonen, sondern die eingeschleppten Possums,
eine echte Landplage (aber sehr gut im Eintopf und als Kissenbezug!)





















