Kaori Wildlife Sanctuary
10. Oktober 2008Ach ja, es sind hier auch ein paar dämliche Bilder
vom Unterricht diese Woche dabei, wo Emma und ich
mal wieder mit den Ausstellungsstuecken herumgealbert haben…
Ach ja, es sind hier auch ein paar dämliche Bilder
vom Unterricht diese Woche dabei, wo Emma und ich
mal wieder mit den Ausstellungsstuecken herumgealbert haben…
Hallo zusammen,
ich bin zurueck!
Ich war eine Woche oben in Auckland auf der Ecosoc Konferenz,
und hab meinen Talk sogar 2x gegeben!
Wir sind aber nicht nur in der Stadt rumgehangen, wir haben
auch einen Tagesausflug auf die Tiritiri Matangi Insel gemacht,
ein echtes Paradies, wo man auf Tuchfuehlung mit all den
bedrohten Tieren gehen kann!
Also, lasst euch entfuehren und geniesst die Bilder!
Klickt einfach auf das Bild fuer Titel, ich hab einige Beschreibungen
hinzugefuegt….
Fuer Fragen, mailt mir am besten, die Kommentar-option
hier nevt gewaltig, da ich mittlerweile 200 Spam Viagra-
teile drin habe und irgendwie keine Lust habe, das gerade auszusortieren…
Faul, ich weiss….
Heute wurden Kröten und Kaulquappen von den Studenten seziert.
Die drei Unterrichtenden (Phil, Emma, ich) waren dabei wie
üblich TOTAL ernst…
Hier noch einige Impressionen–
Silvereyes (kleine aus Australien eingewanderte Vögel) im Massey Park,
mein Mitbewohner Dinuk übt an seiner Trommel,
meine putzigen Axolotl,
und Waiata, mein Cockatiel bekommt langsam einen gelben
Kopf, nachdem er ja schon als Sängerkönig zum Mann mutiert war…
(Männchen singen und haben einen gelben Kopf)
Wir haben einen kleinen patch bepflanzbare Erde hinter dem Haus,
und da mich das Unkraut etwas gestört hat, hab ich entschieden dass ich da etwas “Sinnvolles” pflanze…
(Gajen hat mich zuerst ungläubig beobachtet, dann hat er aber entschieden,
dass er demnächst Tomaten und Chilli anbauen will….:-) )
Die bunten Steine dienen a) als Deko und b) zur Markierung meiner
Pflanzen. Ich traue meinen Jungs nicht so ganz dass die meine
Kräuter vom Unkraut unterscheiden können…
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Ein paar Fotos von heute….
Maurice hat mich heute mit in die Patho genommen,
und da gab es einen Albatross (glaubt es oder glaubt es nicht,
aber das ist ein BABY mit Babyflaum!) und ausserdem
3 Kiore (Maori- ratten) mit Schlafkrankheit.
Voll cool!
Ich hab ja noch nie echte wirkliche Trypanosomen
unter dem Mikroskop gesehen, und da waren die echt
was besonderes.
Ausserdem haben wir einen zahmen Pukeko auf dem Campus,
der ist voll putzig und hat gleich meinen Rucksack
untersucht.
Ausserdem könnt ihr meine und Maurices unleserlichen Unterschriften
auf meinem Forschungsantrag sehen…
Ich möchte euch gerne meine neuen Babies,
Max und Suzie, vorstellen.
Mister Potter von der Ökologie hatte für einen Kurs Axolotl
gezüchtet, die ihm jetzt leider über den Kopf gewachsen sind,
und in der ökologie waren auch nicht genug Aquarien,
also lebten die Tiere bisher in einer gefilterten Kühlbox…
leider wurden sie auch dort langsam zu groß
und haben angefangen, sich gegenseitig aufzufressen.
Deshalb wurde gestern beschlossen, die Tiere an
bedürftige Studenten abzugeben.
Ich hab jetzt also ein kleines Aquarium mit einem Blasenstein
(Filter wollen die Tiere nicht, weil sie keine Strömung
vertragen, und da sie aus dem Gebirge kommen,
brauchen sie kaltes Wasser, also keine Heizung).
Licht brauchen sie auch nicht, weil sie nachtaktiv sind.
Sie fressen Pellets aus dem Zoogeschäft.
Und Regenwürmer-
Mein Vogel steht den neuen Zimmergenossen sehr
skeptisch gegenüber.
Sind sie nicht total cool??????
Ach ja, für alle die mehr wissen wollen–
das sind Axolotl, und die sind sehr nahe mit dem mexikanischen
Tigersalamander verwandt.
Sie haben eine Mutation, deshalb können sie kein Thyroxin (Schilddrüenhormon)
produzieren. Das brauchen Amphibien aber, um sich in die
Erwachsenenform umzuwandeln.
Axolotl bleiben also ihr leben lang Kaulquappen und verwandeln
sich nicht in Tigersalamander (die übrigens aussehen wie
unsere Feuersalamander, nur größer, bis 30cm, und Querstreifen).
Man kann Axolotl künstlich in Salamander umwandeln,
indem man ihnen Thyroxin gibt, aber dann sind ihre
Überlebenschancen nicht sehr gut, weil sie auch als
Erwachsene kein Thyroxin produzieren können und
deshalb ihr Leben lang Hormone brauchen.
Da ist es besser, sie als Kaulquappen im Aquarium zu haben.
Nebenbei–
im Netz hab ich auf der Seite eines anderen Axolotl halters gelesen
dass die Viecher wohl so dumm sind, dass sie ihre Ruhehöhlen nicht
wiederfinden bzw. nur durch Zufall wieder in einer landen.
Und das selbst in einem Aquarium.
Wenn ich solchen Dummfug schon lese…
Selbst Ameisen mit einem kleineren Gehirn finden in den Bau zurück.
Beweis–
Die Fasshöhle in meinem Aquarium war 2 Tage lang unbenutzt.
Gestern hat Suzie dann den Eingang entdeckt, nach längerem
hin und her.
Max hat es noch immer NICHT gecheckt, wie man in die
Höhle reinkommt.
Männer….
Heute ist Suzie dann direkt reingeschwommen, ohne hin und her
wie gestern. Sie hat es also wohl GELERNT.
Ja, ist jetzt nicht unbedingt DIE Geistesleistung, aber immerhin.
Siehe obenstehende Bilder!
So ein frecher Vogel!!!!!
Letzte Woche waren wir Vogel- beobachten in der Flussmündung
des Manawatu in Foxton. Laut Beschilderung ein Feuchtgebiet
von internationaler Bedeutung…
und selbst jetzt im Winter noch voller Leben!
So gibt es hier einen ganzen Schwarm wunderschöner,
schneeweisser Royal Spoonbills (Löffler; große weisse
Vögel mit Löffelschnabel).