Graduierung Massey 2011

11. Mai 2011

Gestern hatte ich meine grosse Graduierungszeremonie. Komplett mit Hut und Robe!
Die Fotos hat Isabel gemacht.

Jeder hat einen Ballon bekommen

ich vor der Ecology

Mit Isabel und Susie

Ich und Kevin Stafford, der Director of Postgrad studies

Das Massey Maskottchen und der/die Palmerston North Town Crier

Isabel, Maurice und ich

Irgendwie gibts auch immer ein Bild von Gajen

Mokoia Island

24. Dezember 2010

Letzte Woche war ich mit Isabel und Alana auf Mokoia–
dem Vogelreservat auf der heiligen Insel der Maori.

Kaum angekommen, wurden wir schon von lautem Vogelgesang begruesst.

Robins

Tui in einer Flaxbluete

Und die ganze Insel war voller Baby- Kuckucks!
Wir fanden mindestens 5, alle vollgefressene Kugeln die von winzigen Eltern gefuettert wurden…
und staendig betteln!

Eine Tree Weta, eine endemische (nur in NZ heimische) Insektenart

Eine Falle fuer Wiesel, mit Ei bestueckt….nur sooo viele Enteneier ausserhalb.

Kumera- beet fuer die Kumara-Gott statue (Fruchtbarkeitsgott)

Der Hot Pool war wieder das Highlight jedes Abends.

Wetter war so-so.

Schaut mal, was wir unterwegs gesehen haben!
Einen echten Dino.

Meine Voegel

24. Dezember 2010

Hier sind Pete und Oskar, meine Voegel.
Pete ist ein Nymphesittich und Oskar ein Regebogenlori.

Kapiti Island

24. Dezember 2010

Ich liebe Kapiti Island!!!
Vor ein paar Wochen haben wir mal wieder einen Trip dorthin gemacht, und die bedrohten Voegel angesehen.
Unglaublich, ganze Schwaerme von Kereru (Fruchttauben) weiden auf dem Rasen!

Hier eine Kereru Nahaufnahme:

Die frechen Weka putzen sich gegenseitig:

Die beruehmten Takahe:


Adelaide und Kangaroo Island

31. Dezember 2009

Im Oktober war ich auf der Vogel- konferenz in Adelaide, und hab einen Abstecher nach Kangaroo Island gemacht,
das nur 100km von Adelaide weg ist. Obwohl das Wetter ziemlich mies war (die Aussies hat es gefreut!) war es toll!
Gleich anschliessend war ich in Wanaka, meine Arbeit auf der Parasitenkonferenz vorstellen.
Wanaka ist auf der NZ Suedinsel, in den Suedalpen. Herrlicher Ort… und dort hat mich dann
auch endlich mal wieder die Sonne gefunden!
🙂

Geleadewegenkurs und Mount Bruce

31. Dezember 2009

Im November hab ich an einem Gelaendewagenkurs der Uni teilgenommen
(Flussueberqueren, ueber Schlammpisten jagen, und mit Vollgas rutschige huegel runterrollen).
Ausserdem noch ein paar Bilder von der Kaka- fuetterung in Mt. Bruce und von den
RIESENAALEN dort…
🙂

Catlins 2009

31. Dezember 2009

Anfang Dezember waren wir auf der Wildtierkonferenz in den Catlins auf der Suedinsel von NZ.
Unberuehrte Wildnis…
eines der letzten Refugia fuer die bedrohten yellowheads (Singvoegel),
die stark bedrohten Hektors Delfine, Gelbaugenpinguine, Seeloewen und Seehunde.
Natuerlich haben wir die alle gesehen…
🙂
Und, einen versteinerten Wald gab es auch!

Dezember 2009

31. Dezember 2009

Hallo mal wieder,
tut mir leid dass man so lange nichts von mir gehoert hat.
Zuerst hatte mein Computer den Geist aufgegeben, und dann hatten (und noch immer haben) wir Probleme mit unseren Freunden von der Telecom wegen Internet…

aber jetzt zu den Neuigkeiten!
wie letztes Jahr waren wir auch diesmal wieder
bei meinen Betreuern Maurice und Isabel zu Weihnachten.
Und nach weihnachten haben Gajen und ich ein paar Tage in Taupo verbracht. Taupo hat den groessten See Australasiens (4okm lang, 30km breit) und dieser See ist auch gleichzeitig der groesste Vulkan der Suedhalbkugel.
Leider war das Wetter mal wieder (wie fuer mich ueblich) nass,
aber das Kayakfahren hat trotzdem viel Spass gemacht!

Kiwi Jagd

4. April 2009

Eben kam ich zurĂĽck von einem der eindrucksvollsten und coolsten Erlebnisse/ Expeditionen bisher in Neuseeland.
Meine Betreuerin Isabel Castro hat einige Forschungsprojekte ĂĽber Kiwi auf einer Insel im Hauraki Golf (nahe Auckland) laufen.
Diese Insel, eine FARM, ist etwas gaaaanz spezielles–
dort gibt es die höchste Kiwidichte in ganz NZ!
Und das, wo der Kiwi am Festland bedroht ist und die Insel
KEIN Schutzgebiet ist, sondern, wie gesagt, eine FARM.
Einziger Unterschied zum Festland–
hier gibt es keine Wiesel, Frettchen und Hermeline,
die Hauptfeinde der Kiwis.
Unglaublich aber wahr, ein kleines Wiesel kann einen Kiwi anfallen
und fressen!

Isabel hat einige wirklich erstaunliche Dinge herausgefunden,
und arbeitet weiter daran, Neues zu entdecken.
So ist es beispielsweise ein Gerücht, das Kiwis Einzelgänger sind.
Das sind sie auf dem Festland gezwungenermassen, weil
ihnen eingeschleppte Ratten das Futter wegfressen und sie so gezwungen sind, alleine zu leben wenn sie ĂĽberleben wollen.
Auf dieser Insel (mit Ratten aber auch Katzen, die die Ratten fressen) gibt es alle 100 Meter ein neues Kiwipärchen, und die Kiwi leben auch in Gruppen zusammen im Bau. Und in der Nacht kommen die Kiwi
aus Kilometern Umkreis zusammen– in einem Bereich im Wald den
Isabel die „Party- arena“ nennt.
Von wegen Einzelgänger!
Und im Leben der Kiwi geht es zu wie in einer Soap- opera–
sie gehen miteinander fremd, haben Mischehen, da leben auch mal zwei Jungs zusammen, es wird zusammen gebrĂĽtet, aber dann wieder Schluss gemacht….
🙂
Isabel hat an 33 Kiwis der Insel (und es gibt noch VIELE mehr!)
Transmitter an den Beinen angebracht (mit Plastikbändern die nach einiger Zeit alleine abfallen) und so kann man in der Nacht, wenn die Kiwi aktiv sind, die einzelnen Schatten im Wald den entsprechenden Tieren zurechnen.
Die Kiwi sind zumeist nach Leuten benannt, die mit ihnen gearbeitet haben….
🙂

Wir (das heisst Isabel, und ihre beiden Freiwilligen (=Sklaven) Chau Phing und ich kamen fĂĽr 11 Tage auf die Insel, um die Transmitter zu wechseln– nach einem Jahr geben die Batterien auf.
Wir haben auch ein paar neue Vögel gefunden (buchstäblich in JEDEM Loch im Wald sitzt einer der Vögel), aber auch ein paar hatten ihre Transmitter verloren.
Ich hab auch einen Kiwi gefunden– wahrscheinlich ein Mädchen. Ist noch ein junger Vogel, aber schon 2kg schwer. Ich habe sie „Alex“ getauft! 🙂

Es war ziemlich anstrengend– Isabel hat uns die HĂĽgel rauf und runter gejagd, und ĂĽber Viehweiden, durch Bäche, ĂĽber Zäune, in den Wald und in den Sumpf. Dort hatten wir mit wilden Wespennestern und knietiefem Morast zu kämpfen.
Und mit Birgit, dem „Killer“- Kiwi.
Birgit ist ein Kiwi mit Selbstbewusstsein, und SEHR intelligent.
Wir brauchten mehrere Tage und fast 6 Stunden insgesamt, um sie zu fangen– sie hielt uns im Sumpf zum Narren und entschlĂĽpfte uns
immer im letzten Moment.
Es ist gar nicht so einfach einen Kiwi zu fangen!
Denn die Federn sind eine fantastische Tarnung, und selbst wenn
man 1 Meter entfernt durch das Schilf späht, kann man sie nicht sehen!
Am Ende was ICH es, der Birgit fing– und ich erhielt mehrere tiefe Kratzer. Die Beine sind sehr stark!
🙂
Die Farm selbst ist eine Schaffarm, mit HĂĽhnern und Rindern zum Eigenbedarf. Der Strand war gleich hinter der HĂĽtte wo wir wohnten, und es gab Muscheln und Austern so viel man einsammeln konnte, und ab und zu frischen Fisch. YUMMY!!!!
🙂
es war auch noch warm genug, um Schwimmen zu gehen, wenn man die Kraft dazu hatte nach der wilden Jagd.
🙂
Alles in allem ein herrliches Erlebnis!
🙂
Einige der folgenden Bilder wurden mir von Isabel zur VerfĂĽgung gestellt, wie z.B. die Geburtstagsbilder, das Bild von meinem Bein im Kiwibau und das Bild von mir und Chau Phing.

Neuseeländischer Lebensstil

4. April 2009

Für die internationalen Studenten gab es dieses Jahr ein Hangi (typisches Maori Essen gekocht im Erdofen) und eine Kapa Haka (Maori Kriegstanz) Vorstellung. Das ganze fand in der Massey Marae (sprich: Marai, ein Maori Versammlungshaus) am Hokowhitu Campus (unten am Fluss in Palmerston North) statt. Yummy Hangi! 🙂
Und bei den nationalen Schaf- Scher-Meisterschaften, den „Golden Shears“ waren wir auch! Das hat hier etwa die Bedeutung eines Bundesligaspiels….:-)

http://www.bilder-speicher.de/fotoalbum.php?album=88147